Ambush Marketing bezeichnet eine ganz spezielle Art des Guerilla-Marketings. Böse Zungen nennen es gar „Trittbrettfahren“ oder „Schmarotzermarketing“.

Gut gemacht ist Ambush Marketing natürlich ein wenig hinterhältig, aber trotzdem witzig und unterhaltsam.

Ambush Marketing wird ohne Vorwarnung durchgeführt und kann dadurch sehr kreativ und originell wirken. Allerdings bewegen sich viele Aktionen in einer rechtlichen Grauzone und sind nur mit guter Rechtsberatung zu empfehlen. So sind auch die Auswirkungen und Folgen nur schwer abschätzbar.

Bestenfalls glänzt man bei solch einer Ambush Marketing-Aktion mit Witz und Originalität, schlechtestenfalls kann es jedoch zu einer Anzeige von Seiten der eigentlichen Veranstalter und Sponsoren des Großereignisses kommen.


Zu den möglichen Punkten, die von den Veranstaltern und Sponsoren des Ereignisses, das als Marketingplattform genutzt wird, zur Anzeige gebracht werden können, gehören:


• Verletzung des Markenrechts: Unterlassung und Schadensersatz aus §§ 14, 15 MarkenG
• Verletzung des Wettbewerbsrechts: Ausnutzung fremder Werbung – nach § 1 UWG / § 3 UWG
• Verletzung des Hausrechtes, z.B. bei der Verteilung inoffizieller Werbemittel
• Verletzung des Persönlichkeitsrechtes, z.B. bei der unerlaubten Verwendung von Promi- oder Sportlerbildern

Wenn eine Ambush Marketing-Kampagne also in Erwägung gezogen werden sollte, wäre es zu raten die möglichen Risiken und den Nutzen gegeneinander abzuwägen.


Beim Ambush Marketing wird im Prinzip fast ohne eigenes Budget das Fahrtwasser eines größeren Ereignisses genutzt um sich zu präsentieren. Es wird die mediale Reichweite des Großereignisses (aus-)genutzt, ohne dabei selbst in Bezug zum eigentlichen Geschehen zu stehen.



… interessiert? Nehmen Sie noch heute Kontakt zu uns auf!

Hier klicken
Back to top